Auf der Steinberger Höhe in der Ortsgemeinde Malberg wurde 2013 ein alter Förderturm installiert. Ursprünglich im Harz im Einsatz, fand er seine jetzige Bestimmung im Westerwald und erinnert an den Eisenerzabbau in dieser Region. Schnell wurde der nach der heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute, benannte Turm zu einem beliebten Ausflugsziel im Gebhardshainer Land und gilt als
Wahrzeichen dieser Region. Rastplätze laden Besucher und Wanderer vom Druidensteig zu einem Stopp ein. Mit der Zeit wurden durch den Förderverein der Grube Bindweide weitere Attraktionen wie eine
Beleuchtung oder eine Bedachung angebaut. 2024 wird zusätzlich ein Restaurant den Ort aufwerten.
Das Bauwerk selbst ist 22 Meter hoch. Um zur Aussichtsplattform zu gelangen, müssen 96 Stufen
erklommen werden. Der Fernblick von oben ist grandios: er reicht vom Hachenburger Schloss über die Weiten des Westerwaldes. Bei guter Fernsicht sind sogar die Berge des Siebengebirges zu sehen.
Schautafeln beim Turm erzählen die Geschichte des Bergbaus. Der Barbaraturm gehört zum Besucherbergwerk Grube Bindweide. Das Schaubergwerk ist nur 1,5 Kilometer entfernt und ist ein weiteres spannendes Ziel im Westerwald.
Profitipps
Um den Barbaraturm vom Plateau aus vollständig ins Bild zu bekommen, benötigt man ein Superweitwinkelobjektiv. Vom Aussichtsturm selbst kann mit allen Brennweiten fotografiert werden.
Bei guter Sicht habe ich mit einem Teleobjektiv die Berge des Siebengebirges ins Bild bekommen, der große Ölberg war auf dem Bild gut zu erkennen. Der Barbaraturm ist prädestiniert für
Sonnenuntergangsbilder, hier hat man einen freien Blick Richtung Süden und Westen.
Anfahrt / Parken / Tour
Förder- und Aussichtsturm Barbaraturm, Bindweider Straße, 57629 Malberg.
Vom Ort Malberg aus geht der Weg über die Bindweider Straße Richtung Steinebach/Sieg.
Kurz hinter Malberg ragt der Barbaraturm in die Höhe, Parkplätze gibt es direkt davor.
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