Highlights im Westerwald II, Raiffeisenturm Heupelzen


Zum nächsten Ziel bin ich alleine unterwegs. Frühmorgens will ich auf den Raiffeisenturm Heupelzen hoch. Dazu muss ich 35 Meter Höhe und 177 Stufen erklimmen. Treppengehen ist für Hunde nicht gesund, daher bleibt Himiko (unsere Eurasierhündin) diesmal zuhause. Obwohl sie gerne mitgekommen wäre.

Die Wettervorhersage sieht für meinen geplanten Feiertag im Mai sehr gut aus: Nebel, der sich auflösen soll und dann ein sonniger Morgen. Die Sonne geht Mitte Mai in Altenkirchen um 05:44 Uhr auf, ich fahre um 04:30 Uhr los. Diese frühe Uhrzeit tut weh, aber was tut man nicht für ein schönes Video. Am Rande des kleinen Ortes Beul/Heupelzen gibt es einen kleinen Parkplatz. Von hier aus kann man den Turm schon sehen. Für mich ist der Ort auch ein Flashback in die Vergangenheit. Ich habe vor Jahrzenten in Wölmersen im Neues-Leben-Zentrum meinen Zivildienst absolviert. Zusammen mit meiner Frau sind wir zum Turm gewandert.

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Zurück in die Gegenwart, nach 300 Metern habe ich den Turm erreicht. Ich könnte aber heulen, er ist gesperrt! Das gibt es doch nicht, ich quäle mich schon so früh an einem Feiertag aus dem Bett heraus und dann ist der Turm geschlossen. Wobei ich zugeben muss, ich war hier nicht konsequent genug bei der Vorbereitung. Ich hatte vorher zwar im Internet gesucht, wie der Stand zum Turm ist. Manche Türme waren während des Corona-Lockdowns geschlossen. Ich hatte aber keine Aussage gefunden, dass er zu ist und telefonisch konnte ich auch niemanden erreichen. Nächstes Mal muss ich das vorher besser abklären. Aber ich will nicht weiter jammern, wozu habe ich eine Drohne.

Schnell baue ich meine kleine Dji Mini 2 zusammen und lasse sie aufsteigen. Wow, das Bild ist wunderschön. Der Turm und der Ort bieten eine 360 Grad-Sicht im Westerwald. Die Sonne kommt heraus. Einzelne Orte und Bäume ragen aus dem weißen Nebelmeer hervor. Das Dorf  Birkenbeul liegt wie gemalt im Nebelmeer. Was für ein wunderschöner Morgen.

Der Turm steht auf dem knapp 390 Meter hohen Beulskopf. Bei guter Sicht sieht man das Siebengebirge und sogar die Ausläufer der Eifel und des Rothaargebirges. Nach dem Drohnenflug fotografiere ich noch den Turm selbst und die schöne Stimmung über den Feldern.

Zuhause schreibe ich dann eine Email an die Verbandsgemeinde Altenkirchen. Und bekomme dann die gute Nachricht: Ab Mitte Juni 2021 ist der Turm wieder geöffnet. Einige Stellen des Holzturmes waren morsch und mussten renoviert werden. Hier findet Ihr noch einen Artikel zur Wiedereröffnung des Turmes:
https://www.ak-kurier.de/akkurier/www/artikel/102806-177-stufen-fuer-den-panorama-blick–der-raiffeisen-turm-ist-wieder-offen

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Beste Zeit:
Jederzeit, der Blick geht in alle Himmelsrichtungen. Morgendliche Nebelstimmungen sind natürlich am schönsten.

Brennweiten / Technik:
Alle Brennweiten.

Anfahrt/ Parken/Bootsleihe:
Parkplatz Raiffeisenturm, Höhenweg, 57612 Heupelzen/Beul

Auf dem Rückweg besuche ich noch am Rande von Altenkirchen den Bismarckturm. Er ist einmal im Monat geöffnet. Mehr Infos findet Ihr hier: https://bismarckturm-ak.de







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